Mein Versuch, plastikfrei zu leben – was klappt und was nicht?
🚜🌿 Ohne Unverpackt-Läden und große Bio-Märkte muss man kreativ werden. Ich teile meine Erfahrungen mit selbstgemachten Reinigungsmitteln, plastikfreier Vorratshaltung und lokalen Einkaufsquellen.
Ich lebe auf dem Land. So richtig ländlich. Der nächste Unverpackt-Laden ist weit weg, und ohne Auto ist der Weg dorthin praktisch unmöglich. Doch das hält mich nicht davon ab, meinen Plastikverbrauch so weit wie möglich zu reduzieren. Statt mich auf teure plastikfreie Alternativen aus der Stadt zu verlassen, setze ich auf das, was ich hier vor Ort habe: Selbstgemachtes, Direktvermarktung und clevere Lösungen aus dem Alltag.
In diesem Artikel teile ich meine Erfahrungen – was gut funktioniert, wo ich an meine Grenzen stoße und wie sich plastikfreies Leben ohne Unverpackt-Laden umsetzen lässt.
Was gut klappt: Selbermachen und lokal einkaufen
Reinigungsmittel und Kosmetik – einfach und effektiv
Ich stelle meine Reinigungsmittel und Kosmetik selbst her. Das spart nicht nur Verpackungsmaterial, sondern auch Geld und unnötige Chemikalien.
🧴 Meine Lieblingsrezepte:
- Allzweckreiniger: Essig, Wasser, ätherisches Öl
- Waschmittel: Efeu oder Kastanien – funktioniert wunderbar!
- Zahnpasta: Kokosöl, Natron, etwas Xylit
- Deo: Natron mit Wasser oder in fester Form mit Kokosöl
👉 Fazit: Selbstgemachte Produkte sind oft besser als gekaufte – und ich weiß genau, was drin ist.
Lebensmittel ohne Plastik – so gut es geht
Da ich ländlich wohne, gibt es viele Möglichkeiten, plastikfrei an Lebensmittel zu kommen:
🥚 Eier hole ich direkt vom Bauernhof.
🥛 Milch gibt’s in Glasflaschen oder direkt vom Hof.
🥕 Gemüse baue ich selbst an oder kaufe es auf dem Wochenmarkt.
🥖 Brot backe ich selbst oder kaufe es beim lokalen Bäcker – dort ohne Plastikverpackung.
👉 Fazit: Direktvermarktung ist ein echter Vorteil auf dem Land.
Vorratshaltung – weniger kaufen, weniger Müll
Da ich vieles selbst herstelle oder frisch vom Hof bekomme, habe ich gelernt, Vorräte clever anzulegen:
- Eingemachtes Obst und Gemüse statt Dosenware
- Getreide und Hülsenfrüchte in großen Papiersäcken kaufen
- Fermentieren und Trocknen statt auf Fertigprodukte setzen
👉 Fazit: Wer vorausschauend plant, spart nicht nur Plastik, sondern auch Zeit.
Wo es schwierig wird: Plastik ist nicht überall vermeidbar
Verpackungen bei bestimmten Lebensmitteln
Käse, Tofu, Nudeln – einige Dinge gibt es selbst hier nur in Kunststoffverpackungen. Die Alternative wäre, lange Strecken zu fahren, was nicht nachhaltig wäre.
👉 Fazit: Ich akzeptiere, dass es nicht immer geht und konzentriere mich auf das, was möglich ist.
Technik, Medizin und Spezialprodukte
Handys, Computer, Medikamente – Plastikfrei? Unmöglich.
👉 Fazit: Hier geht es um den bewussten Umgang, nicht um den totalen Verzicht.
Mein Fazit: Plastikfrei auf dem Land geht – mit eigenen Wegen
Ich habe gelernt: Plastikfrei heißt nicht „perfekt plastikfrei“, sondern bewusst zu entscheiden, wo Vermeidung machbar ist.
🚜 Mein Vorteil auf dem Land: Direktvermarktung und Selbstversorgung helfen enorm.
🏙 Mein Nachteil: Bestimmte Dinge gibt es nur in Plastik, weil Alternativen zu weit weg sind.
🌿 Mein Tipp: Statt auf Unverpackt-Läden zu setzen, einfach selbst machen, regional kaufen und Vorräte anlegen. Jeder Schritt zählt!
Rechtlicher Hinweis:
Dieser Artikel dient der kritischen Auseinandersetzung mit aktuellen Themen und stellt keine rechtlich bindenden Aussagen dar. Die dargestellten Ansichten dienen ausschließlich der Information und Diskussion. Die verwendeten Informationen basieren auf öffentlich zugänglichen Quellen. Trotz sorgfältiger Prüfung wird keine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit übernommen. Der Artikel erhebt keinen Anspruch auf die alleinige Wahrheit und ist im Sinne der Meinungs- und Informationsfreiheit zu verstehen.
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